Wie sähe der Ölteppich in Deutschland aus?

Wo wir gerade bei der Ölkatastrophe sind: Eine Visualisierung des Unglücks gibt es hier zu sehen. Natürlich nur, um mal die Größe vergleichen zu können, interessant finde ich es trotzdem. Einfach den Teppich mal woanders hinpappen.
Apple wirbt mit Pornos auf dem iPad
Naja, nicht ganz. Auch wenn sich wohl die meisten Passanten wundern werden.



Man nehme die Original-Werbung von Apple, druckt ein paar witzige Bilder aus und klebt sie drüber. Und fertig ist diese originelle Ad-Busting-Aktion am Rosenthaler Platz in Berlin. Freedom from for porn halt.
(via)
Tauss verurteilt
Jörg Tauss wurde heute vom Landgericht Karlsruhe zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten verurteilt. Die Piratenpartei legte nun Tauss bereits nahe, die Partei zu verlassen. Bis zum Urteil ging die Partei von der Unschuldsvermutung aus, möchte sich aber jetzt logischerweise von Tauss distanzieren.
Interessant ist aber jetzt insbesondere die unterschiedliche Berichterstattung im Internet. Sowohl in Form von unschönen Vergleichen als auch die Schilderung detailreicher und fraglicher Beobachtungen, wie z.B. das “süffisante Lächeln” Tauss’ beim Plädoyer in der SZ. Auch durch die Wahl der Bilder rückt man Tauss in das Licht, das wohl Spiegel und co. gerne haben wollen.
Flattr - Wieviel Geld wird es wirklich bringen?

Ich habe mir nun auch einen Flattr-Account eingerichtet. Das Prinzip von Flattr ist einfach: Man überweist monatlich eine bestimmte Summe, zur Zeit sind 2€, 5€, 10€ und 20€ möglich, die dann auf die Klicks auf Flattr-Buttons, die man im Laufe des Monats tätigt, aufgeteilt werden. Kleines Beispiel: Spendest du 5€ und machst 10 Klicks, ist ein Klick auf jeden Button 50ct wert. Am Ende des Monats werden die “erklickten” Beträge an die Empfänger ausgezahlt. Pro Monat darf der Spender aber nur einen Klick auf denselben Button tätigen. An Blogger bspw. können aber durch individuelle Flattr-Buttons für jeden Artikel auch mehrere Klicks gespendet werden.
Genug der Erläuterungen. Worüber ich mir eigentlich Gedanken machen will, ist die Frage, wie viel das Flattr-System einem Blogger eigentlich an Einnahmen bringen wird. Viele werden es wohl im ersten Monat nur mit kleinen Beträgen testen. Ich finde es auch spannend und versuche es diesen ersten Monat mit 2€. Aber sind die Nutzer wirklich Bereit zweistellige Eurobeträge auf freiwilliger Basis jeden Monat zu spenden? Ich finde ja schon 5€ recht optimistisch.
Gehen wir mal vom kleinstmöglichen Betrag von 2€ aus. Allein schon, wenn man drei Beiträge am Tag flattert, kommt man auf knapp 100 im Monat. Die Zahl ist nicht ganz unwahrscheinlich, bedenkt man, dass Flattr-Nutzer (vorerst) eher netz-affine User sind, die täglich viele Blogbeiträge lesen und dementsprechend viel Flattr-Bedarf haben. Was ist dann eigentlich ein Klick wert? 2ct. Viel ist das nicht. Da müssen dann also schon ordentliche Klickzahlen zusammenkommen. Am besten vierstellige. Schauen wir uns mal die Top 5 an:

Ok, zur Zeit mangelt es an Usern, es ist eine closed Beta, in die man nur nach Einladung reinkommt. Trotzdem, nehmen wir mal Platz 1. 500 Klicks am Ende des Monats? Würde hier also bei 2ct pro Klick 10 Euro machen. Viel ist das nicht. Und sagen wir mal, die Klicks addieren sich über die Artikel verteilt auf z.B. 1000, also 20 Euro, viel ist es immer noch nicht. Und solche Flattr-Raten kriegen wohl schon eher die großen Blogs, die viel mehr Geld durch Werbung einbringen können.
Ich stelle mir also die Frage, wie viel Geld man wirklich mit Flattr “verdienen” kann. Geht es wirklich ums Geld? Ist es nicht viel mehr ein neuer “Like”-Button mit einem kleinen Obolus an den Blogger, der ihn aber mehr ehrt als finanziell unterstützt?
Klar, die Vision vieler (und vor allem der Flattr-Macher) ist wohl, dass Massen an Internet-Nutzern diesen Dienst nutzen werden. Vielleicht die Vision, dass sogar der Großteil im Netz flattert und nicht nur das, was ihm richtig gut gefällt, sondern was er gelesen hat und was nicht gerade schlecht war.
Ich muss zugeben, Vermutungen zu diesem Zeitpunkt sind gewagt. Auch Vermutungen in den ersten Monaten sind gewagt. Einen ersten Anhaltspunkt wird es immerhin am 1. Juni geben, wenn zum ersten mal abgerechnet wird und hoffentlich viele mal berichten, was an Klicks und Geld zusammengekommen ist. Immerhin ein interessantes Konzept, aber wohl mit offenem Ausgang. Ein Konzept das noch nicht erprobt wurde, sondern erst jetzt live am Nutzer erprobt werden muss.
Neuer Anfang, neues Glück

Leider hatte ich die letzten Monate kaum Zeit, für das Yeahblog zu schreiben. Wobei “schreiben” ja auch wieder übertrieben ist. Ich hatte eher keine Zeit für’s Blog zu lesen, nämlich Nachrichten.
Jetzt versuche ich es erneut, diesmal aber nicht mit einer Wordpress-Installation bei einem Free-Hoster, sondern bei Tumblr, wo ich seitens Hosting und Installation rundum versorgt werde und mich nur noch auf den Inhalt konzentrieren muss. Die Adresse bleibt: Yeahblog.de. Zumindest, sobald der Umzug vollständig vonstatten gegangen ist.
Was aber nicht bleibt, ist der Content. Ich denke Fefe leistet auch von alleine gute Arbeit ;) Deshalb werde ich mich in Zukunft nicht auf Absurditäten und Missstände aus Politik, Wirtschaft, dem Internet, ja eigentlich der ganzen Welt beschränken, sondern posten, was mir in den Sinn kommt und über den Weg läuft.
Ich bin selbst gespannt. Soll das Blog von mir aus auch nur vor sich hin dümpeln.
Wir werden sehen.